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Pets 2 – Who let the dogs out?!

Gastautorin Katharina war mit Pets 2 und berichtet heute als VFX-Begeisterte über Pets 2.  Auf ein zweites Mal stürzen sich unsere tierischen Helden von Pets 2 in eine Reihe neuer Abenteuer. Um mal wieder die Welt zu retten – oder auch nur das eigene Wohnzimmer.

In der Fortsetzung von Pets liegt der Fokus in diesem Teil besonders auf dem Umgang zwischen den Haustieren und den Kindern in den unterschiedlichen Haushalten. Die Familie von unserem Hauptcharakter Max bekommt nämlich Zuwachs. So übernimmt prompt der kleine Hund schnell die Rolle des Beschützers von Frauchens Nachwuchs. Doch in Max Augen steckt die Welt um sie herum voller Gefahren.  Radfahrer, Autoabgase und sogar Tauben können da zu tödlichen Fallen für das kleine Baby werden, wenn auch nur in den Augen von Max. Dieser wird daraufhin mit zum Tierarzt genommen, welcher sich auf Verhaltensstörungen bei Tieren spezialisiert hat und untersucht unseren kleinen Helden. 

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© Universal Studios

So tauchen wir wieder einmal Hals über Kopf in die Welt der Haustiere. Doch sobald man das Gefühl hat, in dieser Welt angekommen zu sein, wird einem direkt ein neues Leckerli in Form einer Nebengeschichte vorgesetzt. Leider ist man schnell überfressen und weiß gar nicht mehr wohin mit all den ganzen Geschichten. Sei es Gidget, die kleine Pomeranian Hündin, die alles dafür gibt, so gut wie möglich eine Katze zu imitieren, um ein Spielzeug aus den Klauen eines Katzen überfüllten Haushaltes zurück zu erobern oder  der draufgängerische und selbstverliebtenbewusste Hase Snowball, der damals im ersten Teil den Bösewicht spielte, steht jetzt auf der Seite des Guten und hat sich fest vorgenommen in seinem Superheldenoutfit die Stadt zu retten. Als dann noch die neue Hundedame Daisy auftaucht, ist das Plotchaos perfekt. Den im Zirkus eingesperrten weisen Tiger Hu befreien? Kein Problem für den kleinen Shih Tzu! Blöd nur, dass Tiger Hu ausschließlich “wildtierisch” spricht und ihn keiner der Haustiere versteht. Die Wildkatze unter den Stadtkerne – ein wahrer Balanceakt beginnt. 

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© Universal Studios

Besonders positiv stechen die liebevollen und glaubwürdigen Animationen hervor, die sowohl den Tieren als auch den Menschen in der Geschichte wahnsinnig viel Charakter verleihen. Auch der Wechsel in einen 2D-Superhelden Comicstyle, mit kräftigen Farben und starken Outlines, der von Zeit zu Zeit bei unserem weisen Hasen Snowball eingesetzt wird, wirkt sehr überzeugend. Dieser fügt sich nahtlos in den Rest des Filmes mit ein. Dadurch wirkt Pets 2 gerade in seiner Umsetzung noch facettenreicher. Trotz allem wird  die Geschichten spannend, humorvoll und mit vielen Gefahren, wodurch uns die kleinen Tiere direkt ans Herz wachsen, erzählt.  Leider zerreißt das gefühlt wahllose hin und herspringen durch die verschiedenen Handlungen, die gerade wieder neu aufgebaute Stimmung. Zum Ende hin werden all die wild zerstreuten Geschichten mehr oder weniger gut wieder zusammen geführt und schaffen es doch noch ein recht abgerundetes Ende zu erzeugen.

Mit Pets 2 kommen definitiv alle auf ihre Kosten und so wird dieser zu einem Film, den man sich mit der Familie, aber auch mit VFX begeisterten gut anschauen kann.

Regisseur: Chris Renaud

Genre: Animation

Crew: Co-Regisseur: Jonathan Del Val. Screenplay: Brian Lynch. Editor: Tiffany Hillkurtz. Music: Alexandre Desplat.

Cast: Patton Oswalt, Kevin Hart, Eric Stonestreet, Jenny Slate, Tiffany Haddish, Lake Bell, Nick Kroll, Ellie Kemper, Hannibal Buress, Bobby Moynihan, Harrison Ford.

Gude zusammen! Ich befeuert euch mit allem was mir in die Finger kommt, egal ob Arthouse, Blockbuster oder der neueste Nicolas Cage Trash vom Grabbeltisch. Es wird vor nichts Halt gemacht!

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