Adventskalender – Türchen 14: Das Wunder von Manhattan

Wenn Weihnachten vor der Tür steht ist man allen voran natürlich mit vielerlei Fragen beschäftigt: Welche Geschenke muss ich noch besorgen? Was kochen wir am heiligen Abend? Und wann finden wir noch Zeit, den Weihnachtsbaum zu schmücken? In den vergangenen Jahren ist bei mir auch immer noch eine andere Frage dazu gekommen: Welche Filme eignen sich für die Weihnachtstage? Eine Antwort, die eigentlich jedes Jahr fällt: Das Wunder von Manhattan. Unser Adventskalendertürchen Nummer 14…

Wenn ich über Filme an Weihnachten spreche, fällt eigentlich immer der Titel Das Wunder von Manhattan. Kaum ein anderer Film vermittelt den typischen Weihnachtsflair so sehr, wie der Film von Regisseur Les Mayfield. Das allseits beliebte Motiv des typischen Weihnachtswunders wird auch hier aufgegriffen, verarbeitet und letztlich umgesetzt. In knapp 110 Minuten bekomme ich das Weihnachtstablett mit kitschigen Nächstenliebe- und Santa Klaus-Momenten geliefert – und ich liebe es.

Rentiere, Kaufhäuser und Weihnachtsparade

Das liegt in erster Linie natürlich am großartigen Richard Attenborough. So und nicht anders habe ich mir in meiner Kindheit den Weihnachtsmann vorgestellt. Und genauso hat sich auch die herzallerliebste Susan aka Matilda aka Mara Wilson den guten Santa vorgestellt. Und genau deswegen glaubt sie ihm von Beginn an, dass er der echte Weihnachtsmann ist und nicht nur zu der Sparte Kaufhausweihnachtsmänner gehört, die hier – in guter alter Bad Santa-Manier – als versoffene und rauchende Voll-Asis dargestellt werden. Zauberhaft.

Richard Attenborough als Kriss Kringle. Weihnachtlich schön. © 20th Century Fox

Im Laufe des Films geht es dann darum, die Existenz des echten Weihnachtsmanns zu beweisen – und diesen Fall sogar bis vors Gericht zu bringen. Das ruft natürlich ganz New York, die ganze USA, ach was, die ganze Welt auf den Plan. Und so freue ich mich regelmäßig darauf, diesen wirklich tollen Film zu sehen und meine Kindheitserinnerungen an Weihnachten wieder aufleben zu lassen. Vor allem der Part im Gerichtssaal am Ende ist einfach fantastisch – nicht nur, weil Rentiere als Beweismittel eingebracht werden, sondern weil man sich unweigerlich fragt: Ist es eigentlich überhaupt wichtig, ob es jetzt einen Weihnachtsmann gibt oder nicht?

Zurücklehnen und genießen

Der Film vermittelt all diese Botschafen wirklich toll. Außerdem gibt es (NATÜRLICH!) auch eine fette Weihnachtsparade. Und ich liebe Weihnachtsparaden. Dazu hat der Film neben Herz und Charme auch unglaublich viel Witz. Und selbst die Liebesgeschichte zwischen den beiden “Erwachsenen” hat mich nie auch nur ansatzweise genervt – auch deshalb, weil ihr eben nicht übermäßig viel Platz gegeben wird. Sie läuft nebenher, wirkt dabei nicht Tatsächlich Liebe-mäßig aufgepustet und bleibt damit auch ziemlich authentisch.

Da ich ein großer Fan des typischen 90er-Jahre-Looks bin, ist und bleibt Das Wunder von Manhattan wohl auf ewig in der Spitzengruppe meiner liebsten Weihnachtsfilme. Wenig Klamauk, was fürs Herz und Erinnerungen an die kindliche Vergangenheit, in der man noch nicht viele Dinge hinterfragt hat – einfach nur schön!

Lust auf den ältesten Weihnachtsfilm überhaupt? Dann schaut euch doch mal Santa Claus aus dem Jahr 1898 an. Unser guter Bernd hat den Kurzfilm für Euch zusammengefasst und sehen könnt ihr ihn auch direkt.

Hier geht es zu Adventskalendertürchen Nummer 13.


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